Instrumentenbauschule Mittenwald

Unser jährlicher Ausflug zur Instrumentenbauschule in Mittenwald

Im Juni ist es wieder soweit: Der Ausflug in die Instrumentenbauschule nach Mittenwald

 

 

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ANMELDUNG bitte im Büro unter 08192-7998

oder info@musikzentrum-am-see.de

Rückblick

Der Musikschulverein Schondorf fuhr am Mittwoch, den 18.6.2012, mit 22 Schülern und 2 Lehrkräften zur Geigenbauschule nach Mittenwald und erlebte eine beeindruckende Führung durch 7 Werkstätten, Aufführungsräume ja sogar der überdimensionale Dachboden, auf dem die wertvollen Hölzer zur Herstellung der Instrumente professionell gelagert und getrocknete werden, war vor unserem Interesse nicht sicher.

Gut gelaunt und bei tollem Wetter erreichten wir nach 2std. Busfahrt unser Ziel, wo uns schon der stellvertretende Schulleiter Georg Neuner, der uns souverän durch die Schule führte und uns einige interessante und wissenswerte Dinge über den Instrumentenbau verriet, erwartete. Herr Neuner beantwortete auch gerne unsere Fragen und alle Schüler zeigten sich sehr interessiert an der Führung. Herr Neuner, ein bekannter Geigenbauer und stellvertretende Leiter der Schule, erläuterte uns den Aufbau der Schule und beantworte kompetent jede der neugierigen Fragen der Schüler und Lehrer.

Zunächst erklärte er uns einiges über den Aufbau von Geigen, denn die Mittenwalder Instrumentenbauschule ist seit ihrer Gründung 1858 vor allem eine Geigenbauschule. Allerdings kann man in der Schule auch Zupfinstrumentenbau und neuerdings auch Blech- und Holzblasinstrumentenbau erlernen. Danach konnten wir uns die Werkstätten ansehen und dabei einigen der derzeit ca. 115 Schüler über die Schulter schauen und damit Einblicke in die traditionelle, manuelle Geigenherstellung gewinnen.

Für den Bau eines Streichinstruments verwendet man verschiedene Holzarten. Der Korpus wird aus Fichte und Ahorn gefertigt; Griffbrett, Wirbel und Saitenhalter werden aus Ebenholz oder seltener aus anderen Harthölzern wie Buchsbaum und Palisander gebaut. So konnten wir den Geigenbau von der Wahl der Hölzer, Herstellung der Schablonen, Scheiden der Platte, das Leimen des Geigenhalses, das Einsetzen der Schnecke, das Auftragen des Geigenlackes und das Aufziehen der Saiten miterleben. Die Ausbildung zum Geigenbauer dauert hier 3 ½ Jahre; von 500 Bewerbern werden 40 zum Gespräch geladen, wovon 12 den ersehnten Ausbildungsplatz erhalten. Die Ausbildung umfasst nicht nur den Geigenbau, sondern auch 8 Unterrichtsfächer sowie den wöchentlich stattfindenden Geigenunterricht. Voraussetzung bei der Aufnahme ist übrigens ein mindestens 2jähriger Instrumentalunterricht. Wir konnten mit den Auszubildenden sprechen, die sich von allen Teilen Deutschlands hier eingefunden haben, ihr handwerkliches Können bestaunen und sie haben unseren Schülern die viele Fragen sehr geduldig beantwortet. Die angehenden GeigenbauerInnen wohnen in Mittewald und die Wohnungen werden oft von Generation zu Generation weitergegeben. Außer den Streichinstrumenten werden heutzutage auch Zupfinstrumente dort hergestellt. Im nächsten Jahr sind wir wieder herzlich willkommen und werden dann zusätzlich durch das Mittenwalder Geigenbaumuseum geführt.

Nach der Führung machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch das wunderschöne, charmante Städtchen Mittenwald und die Kinder bekamen zur Belohnung ein Eis. Leider endete danach dieser traumhafte Ausflug und wir mussten wieder zurückfahren. Aber wir kommen bestimmt wieder, wir waren alle sehr begeistert!

 

 

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86938 Schondorf am Ammersee

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